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Ein industrielles Interieur mit alten Eichendielen zu gestalten beginnt mit der richtigen Materialwahl. Roh gesägtes Eichenholz mit sichtbarer Maserung, Gebrauchsspuren und einer natürlichen Graupatina fügt sich nahtlos in den Industriestil ein. Die Kombination aus wiederverwendetem Holz mit Stahl, Beton und robusten Details verleiht einem Raum Charakter, ohne dass zusätzliche Dekoration nötig wäre. Im Folgenden beantworten wir die am häufigsten gestellten Fragen zu diesem Thema – von der Materialwahl bis zur Oberflächenbehandlung.
Für ein industrielles Interieur eignen sich alte Eichendielen, die eine deutliche Gebrauchsgeschichte aufweisen: grobe Maserung, sichtbare Sägeschnitte, unregelmäßige Kanten und eine gelebte Farbe. Das sind keine Mängel – genau das verlangt der Industriestil. Alte Dielen aus wiederverwendetem Eichenholz sind in den meisten Fällen die naheliegende Wahl für solche Projekte.
Eiche ist von Natur aus hart, stabil und beständig gegenüber wechselnden Temperaturen und Luftfeuchtigkeit, was sie sowohl für Wand- als auch für Bodenanwendungen in Industrieräumen geeignet macht. Dielen, die aus alten Eichenbalken gesägt wurden, haben häufig eine dichte Holzstruktur, die durch langsames Wachstum entstanden ist – was sie robuster macht als modern gesägtes Holz.
Im Einzelnen sind dies die am häufigsten verwendeten Arten für ein industrielles Interieur:
Die Wahl hängt von der Anwendung, dem gewünschten Gewicht der Ausstrahlung und dem Raum selbst ab. Ein großflächiges Projekt mit hohen Wänden erfordert andere Abmessungen als eine kleinere Wandverkleidung in einer Wohnküche.
Alte Eichendielen kombiniert man mit Stahl und Beton, indem man mit Kontrasten in Textur und Farbe arbeitet und die Materialien dabei in Balance hält. Warmes, grobes Holz neben kaltem, glattem Beton oder rauem Stahl verstärkt beide Materialien. Der Schlüssel liegt in den Proportionen: Keines der drei Materialien darf die anderen vollständig dominieren.
In der Praxis funktioniert dies am besten, wenn man ein Material als dominantes Element wählt und die anderen beiden als Akzent einsetzt. Entscheidet man sich für einen Betonboden als Basis, können alte Eichendielen an der Wand oder als Deckenverkleidung Wärme hinzufügen, ohne die industrielle Atmosphäre zu brechen. Stahlprofile oder -rahmen fungieren dabei als verbindendes Element.
Einige Richtlinien, die sich in der Praxis bewährt haben:
Architekten, die mit dieser Kombination arbeiten, entscheiden sich häufig dafür, die Eichendielen unbehandelt oder leicht geölt zu lassen, damit die Farbe im Verhältnis zum Beton nicht zu warm wirkt.
Barnwood und Wagenplanken stammen beide aus wiederverwendetem Eichenholz, haben aber einen unterschiedlichen Charakter. Barnwood kommt aus alten Scheunen und hat eine graue, verwitterte Außenseite, die durch jahrelange Einwirkung von Wind und Regen entstanden ist. Wagenplanken stammen aus alten Erntewagen und haben eine dichtere Maserung, breitere Abmessungen und manchmal Spuren von Metallbefestigungen oder Ladung.
Die richtige Wahl hängt von der gewünschten Ausstrahlung, der Anwendung und der Größe des Raumes ab. Relevante Faktoren:
Für ein ausgeprägtes industrielles Interieur sind Barnwood-Dielen eine häufig gewählte Option, da die graue Patina gut zu Beton und Stahl passt. Wagenplanken sind in den meisten Fällen die naheliegende Wahl, wenn der Raum größer ist und die Dielen eine strukturelle oder architektonische Rolle übernehmen.
Alte Eichendielen lassen sich in einem industriellen Interieur an der Wand, der Decke, dem Boden sowie als Teil von Möbeln oder maßgefertigten Elementen einsetzen. Jede Anwendung erfordert eine andere Stärke, Oberflächenbehandlung und Befestigungsmethode, doch das Material ist vielseitig genug, um nahezu jede Rolle zu erfüllen.
Die am häufigsten verwendeten Anwendungen in der Praxis:
Bei Projekten, in denen mehrere Anwendungen kombiniert werden, empfiehlt es sich, Holz aus derselben Partie oder Herkunft zu verwenden. Das sorgt für Einheitlichkeit in Farbe und Struktur, was in einem industriellen Interieur den Unterschied zwischen einem durchdachten Entwurf und einer erzwungenen Materialkollage ausmacht.
Alte Eichendielen lässt man maßgenau bearbeiten, indem man sie auf die gewünschte Länge, Breite und Stärke sägen lässt und anschließend eine passende Oberflächenbehandlung wählt. Die meisten Bearbeitungen sind möglich: Sägen, Hobeln, Bürsten, Sandstrahlen oder Vergrauen. Die Reihenfolge und Kombination der Bearbeitungsschritte bestimmt das Endergebnis.
Für ein industrielles Interieur sind dies die am häufigsten nachgefragten Bearbeitungen:
Es empfiehlt sich, die gewünschte Endbearbeitung bereits früh im Prozess festzulegen, damit die Bearbeitung darauf abgestimmt werden kann. Nicht jede Diele eignet sich für jede Bearbeitung: Der Ausgangszustand des Holzes, die Stärke und die Holzart spielen dabei alle eine Rolle.
Die authentischste industrielle Ausstrahlung erzielt man mit möglichst wenig Oberflächenbehandlung. Unbehandeltes oder leicht geöltes altes Eichenholz mit sichtbarer Maserung und mattem Finish passt am besten zum Industriestil. Welche Behandlung am geeignetsten ist, hängt von der Anwendung, dem gewünschten Pflegeaufwand und der Umgebung ab.
Relevante Faktoren, die berücksichtigt werden sollten:
Für die meisten industriellen Interieurs ist ein transparentes Hartwachsöl oder ein mattes Pflanzenöl die naheliegende Wahl. Es schützt das Holz, ohne die gelebte Ausstrahlung zu verdecken. Graue oder dunkle Öle können die Patina von altem Eichenholz verstärken und die Abstimmung auf Beton und Stahl verbessern. Hochglanzlacke sollten vermieden werden – sie brechen die Rohheit, die das Material erst so stark macht.
Ein industrielles Interieur verlangt nach Materialien mit Gewicht und einer klaren Geschichte. Wir verfügen über den größten Bestand an wiederverwendetem Eichenholz in Europa, darunter Wagenplanken, Barnwood, Baumstammdielen und aus antiken Balken gesägte Dielen. Jedes Stück ist vermessen, etikettiert und verfügbar, sodass Architekten und Bauunternehmer direkt mit konkreten Spezifikationen arbeiten können – statt mit vagen Versprechen.
Was wir für Ihr Projekt bieten:
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